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Die Rote Gefahr : der italienische Eurokommunismus als sicherheitspolitische Herausforderung für die USA und Westdeutschland 1969–1979 / Nikolas Dörr

von Dörr, Nikolas.
Materialtyp: materialTypeLabelBuchReihen: Zeithistorische Studien 58.Verlag: Köln [u.a.]: Böhlau Verl., 2017Beschreibung: 566 S.ISBN: 9783412507428.Schlagwörter: Sicherheitspolitik | Außenpolitik | ItalienOnline-Ressourcen: Inhaltsverzeichnis Hochschulschriftenvermerk: Zugl.: Potsdam, Univ., Diss., 2014 Zusammenfassung: Mitte der 1970er-Jahre avancierte der italienische Eurokommunismus zu einer massiven sicherheitspolitischen Herausforderung, weil er sich der klassischen Ost-West-Logik entzog. Eine im Nachkriegsitalien noch stark an der Sowjetunion orientierte kommunistische Massenpartei wollte sich in einem geostrategisch zentralen Mitgliedsstaat der NATO von Moskau lösen und infolge demokratischer Wahlen die Regierung übernehmen. Wie reagierte der Westen darauf? Sollte man den Kommunisten Glauben schenken und am Ende möglicherweise einem Trojanischen Pferd Moskaus Einlass in die Machtzirkel des Westens gestatten? Am Beispiel der außen- und sicherheitspolitischen Strategien der USA und Westdeutschlands analysiert Nikolas Dörr die Ängste und Hoffnungen, die mit der eurokommunistischen Herausforderung in Italien verbunden waren und zeigt auf, welche Bedrohungen die westlichen Staaten befürchteten und welche Spannung sich daraus ergaben.
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Rosa-Luxemburg-Stiftung
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Europäische Geschichte / Italien A324 2017-0001 (Browse shelf) Available 20 A 0286
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A324 2014-0001 Verdeckter Bürgerkrieg und Klassenkampf in Italien I : A324 2015-0001 Verdeckter Bürgerkrieg und Klassenkampf in Italien II : A324 2015-0002 Der Schneider von Ulm : A324 2017-0001 Die Rote Gefahr :

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Zugl.: Potsdam, Univ., Diss., 2014

Mitte der 1970er-Jahre avancierte der italienische Eurokommunismus zu einer massiven sicherheitspolitischen Herausforderung, weil er sich der klassischen Ost-West-Logik entzog. Eine im Nachkriegsitalien noch stark an der Sowjetunion orientierte kommunistische Massenpartei wollte sich in einem geostrategisch zentralen Mitgliedsstaat der NATO von Moskau lösen und infolge demokratischer Wahlen die Regierung übernehmen. Wie reagierte der Westen darauf? Sollte man den Kommunisten Glauben schenken und am Ende möglicherweise einem Trojanischen Pferd Moskaus Einlass in die Machtzirkel des Westens gestatten? Am Beispiel der außen- und sicherheitspolitischen Strategien der USA und Westdeutschlands analysiert Nikolas Dörr die Ängste und Hoffnungen, die mit der eurokommunistischen Herausforderung in Italien verbunden waren und zeigt auf, welche Bedrohungen die westlichen Staaten befürchteten und welche Spannung sich daraus ergaben.

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